Die Sopro ProfiAkademie informierte im Bayerischen Wald über den richtigen Umgang mit Naturstein

Natursteine spielen eine immer wichtigere Rolle, wenn es um die hochwertige Gestaltung von Wand- und Bodenflächen geht. Allerdings sind beim handwerklichen Umgang mit Naturwerkstein wichtige Details zu beachten. Welche dies sind, das zeigte einmal mehr die Sopro Bauchemie auf ihrem, im Rahmen der Sopro ProfiAkademie angebotenen „Naturstein-Expertenseminar“, das diesmal zu Gast im Granitzentrum Hauzenberg war.

Der Hauzenberger Granodiorit war einst ein bekannter und geschätzter Werkstein für unterschiedlichste Steinmetzarbeiten. Nach dem Ende des Abbaus entstand im früheren Steinbruch Schachet das Granitzen-trum Bayerischer Wald. Dort kann man sich heute auf eine sehr spannende Art und Weise über die Entstehung von Graniten sowie ihre Gewinnung und Verarbeitung informieren.

Wichtig für alle Natursteinverarbeitungsbetriebe ist es, die Herkunft der Natursteine und damit auch die Eigenschaften und Besonderheiten der unterschiedlichen Gesteinsarten zu kennen. Aus diesem Grund war die Sopro Bauchemie im Rahmen ihrer ProfiAkademie im Herbst dieses Jahres im Granitzentrum in Hauzenberg zu Gast.

Nachdem die Teilnehmer mit einem, wie es in Bayern üblich ist - "Grüß Gott in der Früh" von Ludwig Bauer, dem Leiter des Granitzentrums freundlich begrüßt wurden, erläuterten zunächst renommierte Natursteinexperten, was bei der Verarbeitung des edlen Materials zu beachten ist. Gastdozentin Dr. Anette Ritter-Höll beschrieb dabei zunächst die Eigenschaften der unterschiedlichen Gesteinsarten. Anschließend zeigte die Diplom-Geologin aber auch die Nutzungsgrenzen von Natursteinen auf.

Ergänzt wurde das informative Seminar durch die Ausführungen von Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Kammerer, Bereichsleiter Anwendungstechnik bei der Sopro Bauchemie, zum Thema „Fugen- und Verlegesysteme für Naturwerkstein“. Er machte dabei deutlich, dass insbesondere ungeeignete Verlege- oder Fugenmörtel zu Schäden an dem wertvollen Material führen können. Verhindern lässt sich dies, indem man zum Verlegen und Verfugen Produkte verwendet, deren Eigenschaften speziell auf die besonderen Anforderungen der Natursteinverlegung abgestimmt sind.

Im Anschluss ging Herr Walter Rückert von der Firma Akemie u. a. noch auf die Thematik der Kantenverklebung von Natursteinen ein. Abgerundet wurde das eintägige Seminar mit einer spannenden und ganz außergewöhnlichen Führung durch das Granitzentrum und das Museum, bei dem die Teilnehmer die Geschichte des Steinbruchs und den Weg des Granits von der Bruchwand bis zum fertigen Produkt auf eindrucksvolle Weise nachverfolgen konnten.